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2017

2017
2017
2017

Welche Zukunft ?!

Web & Videoinstallation

Deutsches Theater Berlin / Humboldt Forum Berlin

mit Jutta Dobenstein und Andres Veiel

Die Recherchephase für das Theaterstück 'Welche Zukunft?!' war bestimmt von Prozessen der gemeinschaftlichen Entwicklung von Zukunftsszenarien. Auf der Website wurden die Workshops des Labors anhand von Zukunftsszenarien vorgestellt. Am Laborwochenende im Deutschen Theater, arbeiteten die TeilnehmerInnen und ExpertInnen an einem, für das Labor kreierten, interaktiven Szenarientisch. Ist Zukunft gestaltbar und wenn ja, wie können wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen? Wie kann man aus düstere Zukunftsprognosen lernen und Wege einschlagen welche diese düsteren Zeiten vermeiden?

mit: Alex Hof & Lars Parmakerli

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2017

Wut

Videoinstallation

Deutsches Theater Berlin

Regie Theaterstück: Martin Laberenz

Der kleine Gott in unserer Hand: Unser Smartphone. Für die Inszenierung von Elfriede Jelineks Wut, erarbeitete ich eine Software mit der die Livebilder eines Smartphones, aufgezeichnet und dann generativ montiert wurden.

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2016

Dark Matters - Beyond Us

Art Research & Videoinstallation

mit Malin Nagel, Annika Wehrle, Helen Hess und Charlotte Eitelbach

unterstützt durch die Heinrich-Böll-Stiftung Berlin

Die Forschung nach dunkler Materie und dunkler Energie, welche laut wissenschaftlichen Erkenntnissen den Großteil des Universum ausmachen, stellt die aktuelle Position des Menschen auf der Welt in Frage. Gibt es andere Positionen, von denen aus man das Menschliche in einem gleichberechtigtem Zusammenspiel verschiedener Materien, neu betrachten und bewerten kann? In einer Recherche zu Dunkler Materie und Posthumanismus trafen wir Rosi Braidotti und Hartmut Wittig, um dieser Frage näher zu kommen.

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2016
2016

my lonesome hologram

VR-Installation

@ DOK Leipzig und HFF München

mit Nina Wesemann, Lars Ullrich und Frank Génot

Für diese interaktive VR-Installation begibt sich die BesucherIn auf drei Etappen durch die Installation: Im ersten Raum sprechen BesucherIn und ein Guide über persönliche Aspekte der An- und Abwesenheit, dem Digitalen, der Einsamkeit und dem Geselligen. Audioaufnahmen dieses Gesprächs werden gemacht. In einem zweiten Raum wird eine Geste oder ein Bewegungsablauf der BesucherIn mit zwei 3D-Kameras aufgezeichnet. In einem dritten Raum begegnet man nun auf einer virtuellen Insel seinem Hologramm sowie den Hologrammen der vorherigen Besucher.

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2016
2016

Walls – Iphigenia in Exile

Video & Sound

Deutsches Theater Berlin / Asia Culture Center, Gwangju

Regie Theaterstück: ZinA Choi, Tilmann Köhler, Kyungsung Lee, Mario Salazar, Jungung Yang, Kon Yi und Ensemble

Für die Koreanisch-deutsche Koproduktion erarbeitete ich Videos, welche in einer Doppelprojektion, die DDR-Vergangenheit und deren gegenwärtige Reflektion verdichteten. Für die Performance von Jungung Yang kreierte ich Artware, mit der sich die Schauspieler auf der Bühne als Schattenrisse aufzeichnen ließen, um dann langsam im digitalen Nebel zu verschwinden.

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2016
2016
2016

Superkörper

Web & Artware

Theater Freiburg

mit 'matthaei & konsorten'

In vielen Videointerviews ergründeten wir die Einstellungen, Vorhaben und Gedanken von ForscherInnen der Lebenswissenschaften. Dieses Material wurde in einem eigens dafür programmierten DNA-Videoplayer im Web präsentiert. Er bildete die inhaltliche Basis, auf der die TeilnehmerInnen des partizipativen Projektes SUPERKÖRPER selbst zu forschen begannen und nach den Konsequenzen dieser Wissenschaften in ihrem Leben suchten. Für die 'Forschung' der Teilnehmer_innen konstruierte ich ein Sensorapparat mit dem verschiende Untersuchungen angestellt werden konnten.


2015

2015
2015
2015

Brief an Heiner M.

Lesung / Game

Theater Dortmund

mit Uwe Schmieder

Für die Lesung des Textes von Goran Fercec programmierte ich eine Art Computerspiel. Der 'Spieler' startet in einem kleinen Hotelzimmer: Auf dem Fernseher in der Ecke laufen Videos der Kriege auf dem Balkan der 90er Jahre und vermischen sich mit Privataufnahmen einer Familie aus Ostdeutschland zur selben Zeit. Die Tapeten, Bilder an der Wand und Buchumschläge in diesem Raum verändern sich im Verlauf der Lesung/des Spiels. Durch ein Loch in der Wand gelangt der Spieler in einen Hof. Dieser Hof stellt sich als Friedhof für Stein und Metall in Form von unnützen Statuen heraus.


2015
2015
2015

Terror

Video & Sound

Deutsches Theater Berlin

Regie Theaterstück: Hasko Weber

Für das Stück TERROR von Ferdinand von Schirach am Deutschen Theater in Berlin, entwickelte ich virtuelle Landschaften und Objekte welche die Virtualität von Recht, aber auch die Technologisierung und absolute Enthumanisierung des Krieges ins Auge nimmt. In einer Zwischenwelt zwischen Traum, Spiel und Simulation, kommen in den 3D-Umgebungen Artefakte des privaten und beruflichen Lebens des Hauptprotagonisten zum Vorschein.

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2015
2015
2015

Savoir Vivre I - IV

Research / Performance

Für einige Monate stellten wir eine Gruppe an Künstlern und Wissenschaftlern zusammen, um den Veränderungen des kognitiven Apparates durch die Technologisierung des Alltags näher zu kommen. Welche Veränderung macht das menschliche Gehirn durch und wie lässt sich mit künstlerischen Mitteln darauf reagieren? In der Tiefe der Theorie und geduldigen Gesprächen untereinander, fanden wir Prototypen von diskursiven Räumen, Handlungen und Vorgehensweisen, die wir in kleinen Showings mit Besuchern ausprobierten.

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2014

2014

Endstation Sehnsucht

Videoinstallation

Schauspiel Frankfurt

Regie Theaterstück: Kay Voges

Auf zwei großen Leinwänden sehen die BesucherInnen des Theaterstücks einen Live-Film, der gleichzeitig mit den Ereignissen auf der Bühne entsteht. Zwei Kameraleute liefern hierfür die Bilder und im Schnitt der Bilder entstehen Glitches, digitale Fehler, welche die Welt der Untoten für kurze Augenblicke in die Bühnenrealität hereinbrechen lassen. Die Macht der Bilder und ihre konstruierten Hyper-Realitäten attackieren die Realität der Bühne sowie auch Blanches Realität.


2014

Hamlet

Videoinstallation

Theater Dortmund

Regie Theaterstück: Kay Voges

Hamlet in Zeiten des Synoptikums: Auf verschiedenen Bildschirmen zeigen steuerbare Kameras die Vorgänge in den Räumen der Bühne, verbunden in einem alles sehenden und speichernden Bildergedächtnis. Die mit dem Medienkünstler Lars Ulrich entwickelte Software für diesen Abend bildet das 'Interface Hamlet', mit dem das Bühnengeschehen durch die Datenbrille beobachtbar wird. Am Ende gab es digitalen Applaus via Twitter und SMS.

mit: Lars Ulrich


Im Apparat der Kriege

Video / Artware / Performance

Sophiensaele Berlin

mit 'matthaei & konsorten'

Die dreitägige Simulation im öffentlichen Raum von Berlin stellte Menschen mit unterschiedlichsten Kriegserfahrungen, und deren Umgang mit diesen, in den Mittelpunkt. Durch die Kreation eines mobilen Kamera-, Monitor- und Bildbearbeitungssystems thematisierten wir medial vermittelte Kriegsrealitäten und boten einen spielerischen Zugang zur technologisch bestimmten Realität von Krieg.

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Outside the Box

Research / Artware

fft Düsseldorf / kanuti gildi saal Tallinn

mit 'matthaei & konsorten'

Der Leiter des kanuti gildi saal in Tallin stellte uns die Frage der wir nachgehen sollten: "Wo sind die Besucher_innen der Theater im etwas höheren Alter?", da in Estland wohl hauptsächlich jüngere Menschen an Kunst und Theater interessiert sind. Wir fanden junge und ältere Künstler_innen und ließen sie im künstlerischen Wettkampf gegeneinander antreten.

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2013

2013
2013
2013

Tannhäuser

Videoinstallation

Oper Dortmund

Regie Oper: Kay Voges, Musikalische Leitung: Gabriel Feltz

Immer ganz nah an den Geschwindigkeiten und Temperaturen von Wagners Musik, entwickeln sich die Bilder für die Oper Tannhäuser teilweise über mehrere Minuten, immer zwischen christlicher Ikonographie und dem Popkitsch eines David LaChapelle. Die fast die komplette Oper durchegehende Präsenz der Videoinstallation, machte sie zu einem dominierenden bühnenbildnerischen Agenten und erweitert den Bühnenraum virtuell in die seelischen Zustände der Protagonisten.

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Das goldene Zeitalter

Videoinstallation

Theater Dortmund

Regie Theaterstück: Kay Voges

Für die Dramatisierung der Wiederholung in einer drei- bis vierstündigen Show, kreierte ich eine Videoinstallation welche die Bühne aus verschiedensten Perspektiven aufnehmen, überlagen und loopen konnte.

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Der Live-Code

Schauspiel/Live-Coding-Installation

Theater Dortmund

mit Marsen Jules, Rolf Meinecke u.a.

Im Raum hängen 5 Leinwände, in der Mitte steht ein Tisch an dem drei Personen an Bildschirmen stehen. In diesem 'Bühnenbild' verhandelte der Live-Code die Möglichkeiten von programmierbaren Medien und startete im Beisein der Zuschauer den Versuch, diese sich selbst zu überlassen.

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2012

2012
2012
2012

Einige Nachrichten an das All

Video / Film

Theater Dortmund

Regie Theaterstück: Kay Voges

Die Grundlage zu diesem Film ist der Text von Wolfram Lotz, dessen implizite Herausforderung die Grenzen der Bühne zu übertreten um an Ihnen zu scheitern, gleichzeitig Motivation und Überforderung für den Dreh und die Postproduktion darstellte. Die so gefundenen Arbeitsmethoden, ließen Theater und Film in einer sehr eigenständigen Form verschmelzen.

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Crashtest Nordstadt

Perfomance / Videoinstallation

Theater Dortmund

mit 'matthaei & konsorten'

Für die erste gemeinsame Arbeit mit matthaei & konsorten arbeitete ich eng mit dem ChaosTreff Dortmund zusammen. Die Geschehnisse an verschiedenen Orten der Dortmunder Nordstadt, an denen das Projekt stattfand, wurden in einem Online-Livevideostream übertragen. Das Spiel um Werte und Märkte, welches im Kern von CRASHTEST NORDSTADT stand, wurde in der Art von Börsenberichterstattungen in dieses Online-TV integriert. Desweiteren gab es dokumentarisches und insziniertes Videomaterial mit den Bewohnner_innen des Viertels.


2012

Meister & Margarita

Videoinstallation

Theater Dortmund

Regie Theaterstück: Kay Voges

Für die Inszenierung entwickelte ich aufgrund der engen Platzverhältnisse auf der Bühne eine Doppelkamera, welche es dem Kameramann David Wesemann ermöglichte, zwei Perspektiven zur gleichen Zeit einzufangen und diese im Live-Schnitt in Form von Schnitt/Gegenschnitt zu verwenden. Videoeinspieler unter der Zuhilfenahme von 3D-Programmen, erstellte ich einen virtuellen Raum zwischen Bulgakovs Literatur und der Dortmunder Inszenierung.


2011

2011

Naked Lenz

Videoinstallation

Theater Dortmund

Regie Theaterstück: Martin Laberenz

NAKED LENZ war Martin Laberenz´ zweite Inszinierung am Schauspiel Dortmund und entstand aus der Überlagerung von Georg Büchners 'Lenz' mit William Burroughs 'Naked Lunch'. Dafür drehte ich Material auf 8mm und entwicklte nach Art von Terry Gilliams Legetricktechnik, Animationen welche einen visuellen Denkraum zwischen beiden Literaturen herstellte. Die Bühne wurde für mich als Kameramann zum Einsatzgebiet inmitten einer theatralen Überforderung.


Nora & Gespenster

Videoinstallation

Theater Dortmund

Regie Theaterstück: Kay Voges

In der Doppelinszenierung von Ibsens Stücken fand sich eine Form der familiären Genealogie. Live-Kamera und Videoeinspieler waren Mikroskop und Gefühlsmesser des Privaten von Nora/Frau Alving.


2010

2010

Visitor Q

Videoinstallation

Theater Dortmund

Regie Theaterstück: Martin Laberenz

In der Mitte des Theaterraums steht eine Black Box. Mit Hilfe mehrerer Monitore,kann man ins Innere blicken. Die Kamera war somit im ersten drittel des Stücks die Erweiterung der Augen der Zuschauers. Diese mediale 'Zurichtung' von Realität wurde im Verlauf des Abends, ähnlich wie bei Takashhi Miikes' gleichnahmigen Film, thematisiert und diskutiert. Für die Videoinstallation drehten wir Material mit den Schauspieler_innen und zwei Pornodarsteller_innen.


Das Nijinski Projekt

Video

mit: Mirjam Horiwtz, Claire Vivianne Sobottke & Paul Matzke

In den Ruinen der Alten Leipziger Messe gehen die Bewegungen, die Begegnung mit der Architektur und die Kamera den geistigen Entwicklungen und Ideen Vaslav Nijinskys auf der Schwelle zu seiner Schizophrenie nach. Der Film entstand in mehreren dieser Begegnungen, deren jeweilige Dauer von der Länge eines MiniDV-Tapes bestimmt wurde. Die Kamera als Zeitgeber und die Kameraarbeit tänzerisch zu verstehen, sah ich das erste Mal bei Maya Deren. Die so geschaffenen Bilder und Szenen montierte ich anhand von Passagen aus dem Tagebuch von Vaslav Nijinsky.


2009

Democracy in Motion

Dokumentarfilm (Co-Regie & Schnitt)

73 Minuten

Die zehnwöchige Tour von Joseph Beuys' sozialer Skulptur OMNIBUS durch zwölf Länder Südosteuropas wurde während der Fahrt in einem kontinuierlichen Webcast und nach Abschluss in einem Dokumentarfilm aufbereitet.

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2009

Idioten

Video

Centraltheater Leipzig

Regie: Martin Laberenz

In der Bühnenadaption von Lars von Triers IDIOTEN lernte ich viel im Umgang mit der Kamera auf der Bühne. Die Autonomie mit der die Schauspieler_innen auf die Bühne und vor die Kamera traten, fordert mich als Kameramann heraus, meine eigene Autonomie als Kameramann zu erforschen und sie in die Praxis zu überführen.


2008

2008

Maschinenwinter

Video

Centraltheater Leipzig

Regie: Martin Laberenz

Basierend auf der Streitschrift von Dietmar Dath fragen die Schauspieler was man tun kann, um die Maschinen zu befreien, damit sie sich bei den Menschen revanchieren können. Ausgerüstet mit einer kleinen Live-Kamera und ein paar Monitoren und DVD-Playern erarbeitete ich hier meine erste Videoinstallation im Theater.


2007

2007

Lazar

Dokumentarfilm

mit Bernhard Wutka

2007

Der Dokumentarfilm über den Holocaust-Überlebenden Israel Laszlo Lazar. Der Film zeigt die Orte seiner Kindheit, sowie die Orte der Deportation und Gefangenschaft. Seine Tochter begleitet ihn auf seiner Reise.

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